5 Tipps für mehr Reichweite auf Instagram

Follow for Follow, Likes for Likes und noch viele, viele mehr: Du kennst diese Instagrammer, die eine ganze Anzahl solcher Hashtags unter ihre Bilder reihen. Ob solche Methoden wirklich nötig sind und auf welche Tricks du eher zurückgreifen solltest, um mehr Reichweite auf Instagram zu gewinnen, zeigen wir dir in diesem Blogbeitrag!

Instagram Follower zu bekommen, ist schwieriger geworden. Mittlerweile gibt es mehr als eine Milliarde Instagram User weltweit. 700 Millionen nutzen Instagram sogar täglich. Unter ihnen tummeln sich auch 25 Millionen Unternehmen – 2 Millionen von ihnen werben sogar auf Instagram.

Es ist zwar viel Reichweite möglich, aber die Konkurrenz ist stark. Es gibt keine Erfolgsformel, nach der du dich richten kannst, die dir viele neue Follower verspricht. Trotzdem gibt es viele Dinge, die du tun kannst, um mehr Reichweite auf Instagram zu gewinnen.

Wofür brauche ich mehr Reichweite auf Instagram?

Schon über 25 Millionen Unternehmen sind  auf Instagram aktiv – 2 Millionen davon sogar als Advertiser. 80 Prozent aller Instagram Nutzer folgen außerdem mindestens einem Unternehmen. Die Relevanz des Netzwerks für Marken und Firmen ist offensichtlich. Denn letztlich geht es fast immer darum, Instagram Follower zu bekommen, um in irgendeiner Weise Geld zu verdienen. Das geschieht in direkter Weise, zum Beispiel durch die Vermarktung und den Verkauf von Produkten. Einige Blogger und Instagrammer verdienen mittlerweile Geld, in dem sie für Werbebeiträge bezahlt werden. Indirekt kann es aber auch der Fall sein, in dem Unternehmen und Unternehmen präsent für ihre potenziellen Kunden sind. Ist ein Unternehmen auf Instagram für einen User immer wieder präsent und gibt es eine emotionale Verbindung, wird er eher auf diese Marke zurückgreifen. Du kannst hier mit Authentizität punkten und Einblicke hinter die Kulissen gewähren, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Mit eigenen Firmen-Accounts können Unternehmen neue Zielgruppen generieren. Aber auch langfristig gesehen kann eine positive Präsenz auf Instagram zu einem standhaften Markenimage führen, das Instagram User sogar in ihrer Freizeit konsumieren wollen.

Tipp Nr. 1: Qualität statt Quantität

Vor allem wegen der zunehmenden Konkurrenz auf Instagram hat sich die Qualität durchgesetzt. Qualität geht vor Quantität. Instagram ist eine ästhetische Plattform und hübsche Bilder mit guter Auflösung sind gewünscht. Die Ansprüche sind hoch und die Follower verzeihen kein schlechtes Foto. Verzichte lieber auf einen Beitrag, von dem du nicht 100%ig überzeugt bist, als deinem Account mit geringer Qualität zu schaden.

Auch Bildbearbeitungsprogramme sind ein Must-Have. Sie gewähren deinem Account einen einheitlichen Look und die User wissen sofort, zu wem das Bild gehört, wenn ein neues Foto in ihrem Feed erscheint. Wenn du deinen Stil gefunden hast, wissen die Follower, worauf sie sich einlassen, und haben keinen Grund dir zu entfolgen. Sind dir Bildbearbeitungsprogramme zu aufwendig, kannst du natürlich auch einen der Instagram-Filter wählen.

Tipp Nr. 2: Stories als Reichweiten-Booster

Waren es im November 2017 noch 300 Millionen Stories auf Instagram täglich, ist die Zahl auf 400 Millionen Stories jeden Tag angestiegen. Stories sind der neue Feed. Die Interaktion im herkömmlichen Feed sinkt und die User verteilen weniger Likes und Kommentare. Storys allerdings profitieren davon, dass sie hintereinander abgespielt werden und der Platz nicht derart begrenzt ist wie im Feed.

Sie funktionieren nach dem altbekannten Prinzip aus der Marketing-Psychologie: Verknappung. Eine Story ist nur 24 Stunden verfügbar, das heißt, sie wirken für den User besonders exklusiv und regen dazu an, den Inhalt anderen vorzuziehen und schnell zu konsumieren.

Möchtest du deine Reichweite auf Instagram schnell und effektiv erhöhen, solltest du unbedingt beginnen, aktiv und täglich Stories einzusetzen. Die Möglichkeiten, die Instagram bietet, um deine Story auszubauen, solltest du ausschöpfen. Du kannst optional deinen Standort sowie einen Hashtag hinzufügen. Wenn du zum Beispiel den Hashtag #onlinemarketing verwendest, wirst du garantiert in der dazugehörigen Hashtag-Story vorkommen, die je nach Hashtag national und international verfügbar ist. Das gleiche gilt, wenn du deine Location angibst. Sowohl beim Hashtag als auch bei der Location ist es ein echter Geheimtipp, keine zu großen Orte und Hashtags zu wählen. Dort geht der eigene Beitrag schnell unter.

Abhängig davon, wie groß dein Account bereits ist, kannst du laut Basic Thinking bis zu 500 Prozent Zuwachs gewinnen! Je nachdem, wie viele Follower der Account ohnehin schon hat, kann das Wachstum unterschiedlich ausfallen. Vor allem kleine Accounts dürften noch mehr Wachstum erzielen.

Die Entwicklung von Stories auf Instagram ist eindeutig.

Tipp Nr. 3: Arbeite mit anderen Nutzern zusammen

Mit Influencern zusammenzuarbeiten, ist für die Reichweitengenerierung immer gut. Als Unternehmen kannst du dir Influencer heraussuchen, die zu deiner Marke passen. Sie stellen ihrer Community dann bestimmte Produkte des Unternehmens vor und erzählen, wie überzeugt sie davon sind. Bekannte Instagrammer lassen sich diese Dienste allerdings teuer bezahlen, weshalb diese Art der Werbung auf Instagram eher für Unternehmen mit großem Budget von Bedeutung sein sollte.

Generell kannst du aber auch mit anderen Nutzern zusammenarbeiten. Ein einfacher Weg ist, sich gegenseitig zu verlinken, sowohl in Stories als auch in Beiträgen. Dadurch wird deine Community auf einen neuen Account aufmerksam gemacht und andersrum – eine Win-Win-Situation.

Tipp Nr. 4: Interaktion und Verknüpfung

Hier kommt jede Menge Fleißarbeit ins Spiel. Die Interaktion mit anderen Usern ist essentiell und durch viel Interaktion, kannst du einiges erreichen. Auf Instagram gibt es unterschiedliche Arten der Interaktion, die zu mehr Reichweite auf Instagram führen können. Das Liken von zufälligen Bildern ist eine Möglichkeit. So werden andere Accounts auf dich aufmerksam und werden es dir möglicherweise danken und zu neuen Followern für deinen Account werden.

Kommentare unter Beiträgen von Anderen und deinen Eigenen hingegen können zu interessanten Gesprächen und auch Partnerschaften führen. Eine Verbindung zwischen den Usern und dir zu schaffen, ist maßgeblich für das Engagement auf deinem Profil. Wenn das nächste Mal jemand einen Post von dir kommentiert, dann solltest du antworten und in Interaktion treten.

Wenn du deinen Abonnenten zurückfolgst, zeigst du Interesse und baust eine Bindung auf. Wenn du ihnen locker und offen begegnest, entsteht automatisch eine vertrautere Beziehung. Durch Likes und Kommentare zeigst du eine dauerhafte Präsenz, was langfristig gesehen auch einen positiven Einfluss auf deine Reichweite hat.

Die Verknüpfung mit deinen anderen Social Media Kanälen sollte natürlich nicht fehlen. User, die auf Instagram aktiv sind, sind es möglicherweise auch auf Facebook, Twitter, Snapchat und Co. Hast du in weiteren sozialen Netzwerken Kanäle, mache untereinander darauf aufmerksam. Du kannst auch ganz einfach dein Instagram- mit deinem Facebook-Profil verknüpfen.

Tipp Nr. 5: #Hashtags setzen

Die verschiedensten Hashtags willkürlich aneinander reihen kann jeder. Wichtig ist, die richtige Nutzung von Hashtags. Vielleicht hast du es schon selbst in deinem Feed festgestellt, sobald ein Instagrammer unendlich viele Hashtags wie #like4like oder #follow4follow unter sein Bild reiht, wirkt das nicht mehr professionell. Es erscheint wie ein stilles Schreien nach Likes und Followern, die Qualität und Ästhetik des Beitrags geht verloren. Vor allem erzielt ihr dadurch keine Follower, die ernsthaftes Interesse an euren Account haben. Aber auch ganz auf Hashtags zu verzichten, ist ein Fehler. Instagram Posts mit wenigstens einem Hashtag erzielen mindestens 12,6 Prozent mehr Interaktion als Beiträge, die ganz auf Hashtags verzichten.

Aber wieviele Hashtags sollte man nutzen? Womit du die beste Performance erreichst, musst du selbst herausfinden. Auf der einen Seite hat eine Untersuchung von Smart Insights, einem Marktforschungsinstitut, ergeben, dass das Optimum der eingesetzten Hashtags unter zehn liegt. Auf der anderen Seite bedeutet jeder Hashtag potenzielle Reichweite – logisch. Speziell seit Nutzer Hashtags abonnieren können, kann sich jedes Hashtag auf die Sichtbarkeit auswirken.

Hier ist unsere Empfehlung, selbst auszutesten, was für dich und deinen Account am besten funktioniert. Dringend zu beachten ist, dass du nur relevante Hashtags verwenden solltest. Nutze ein Keywordtool, um für dich geeignete Hashtags zu recherchieren. Eine weitere Möglichkeit zur Recherche relevanter Hashtags ist die Suche in der App. Gibst du hier einen bestimmtes Keyword ein, werden dir ähnliche Hashtags vorgeschlagen, die für dich auch von Relevanz sein können.

Vorgeschlagene Hashtags auf Instagram, die ebenfalls relevant sein können.

Behalte dabei immer im Hinterkopf, wen du mit deinen Posts ansprechen und was für eine Community du haben möchtest.

Hashtags mit mehreren Millionen Posts etwa brauchst du nicht zu verwenden, denn sie gehen schnell in der Masse unter. Der Umfang sollte sich maximal im sechsstelligen Bereich bewegen, der Mix aus unterschiedlich großen Hashtags macht hier den Unterschied. Nischen-Hashtags sind optimal geeignet, um passende User anzusprechen und neue, ernsthaft interessierte Follower zu generieren.

Prüfe, bevor du bestimmte Hashtags verwendest, welche weiteren Beiträge unter diesem Hashtag zu finden sind. Stelle dir die Frage: Möchtest du zwischen diesen Bildern auftauchen und gefunden werden?

Für Unternehmen kann ein Marken-Hashtag sinnvoll sein, um die Ganzheitlichkeit des Profils abzurunden. Hier sollte nicht einfach der Firmenname als Hashtag genutzt werden, sondern einer, der zur Interaktion anregt und zur Marke passt.

Fazit

Wie du siehst, ist Instagram schon lange keine reine Social-Media-Plattform mehr. Für Unternehmen gibt es viele Gründe, auf Instagram aktiv zu sein – von der immer weiter steigenden Community, über die neuen Instagram Shopping Tags bis hin zu vielen weiteren Werbemöglichkeiten. Mit Instagram könnt ihr Traffic und Umsatz steigern. Die starke Markenbindung und emotionaler, ästhetischer Content heben sich von ursprünglichen Werbemaßnahmen ab und sollten unbedingt genutzt werden.

Möchtest du auf eigene Faust zu mehr Reichweite gelangen, kannst du dich super an diesen 5 Tipps für mehr Reichweite auf Instagram orientieren. Dein Account wird nicht über Nacht bekannt, aber mit einem durchdachten Redaktionsplan und einem Konzept, wofür der Account steht, kannst du einfach mehr Reichweite auf Instagram gewinnen. Wenn du noch keinen Instagram-Account hast oder jetzt so richtig durchstarten willst, ist Hilfe vom Profi sinnvoll. Es gibt noch viele weitere kreative Maßnahmen und Möglichkeiten, um einen professionellen und interessanten Social-Media-Auftritt zu gestalten.

Sara kümmert sich im E-Team in Hannover um das Projektmanagement und SEA. In ihrer freien Zeit trinkt sie gerne exotische (aber alkoholfreie) Cocktails unter der Sonne Thailands und ist auch sonst gerne unterwegs. Nebenher sorgt sie mit ihrer humorvollen und lockeren Art für stets positive Vibes am Arbeitsplatz.

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