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Checkout Instagram: So revolutioniert die Foto-Plattform den E-Commerce

Bist du durch Instagram schon mal in Shopping-Laune gekommen? Auf der Plattform wird das nun auf jeden Fall bequemer, da die Facebook-Tochter mit der In-App-Funktion “Checkout” im März dieses Jahres an den Start ging. Es wird dem User ermöglicht, Einkäufe innerhalb Instagrams abzuschließen, ohne dabei die App zu verlassen. Was das für Unternehmen bedeutet und welche Vorteile sich daraus ergeben, lest ihr in diesem Blogbeitrag.

Checkout on Instagram

Täglich lassen sich Millionen von Menschen auf Instagram mit schönen Urlaubs-Motiven, Schnappschüssen ihrer Stars und ihren Wunsch-Produkten berieseln. Wer bei Instagram unterwegs ist, wird mit Content überhäuft. Marken wittern das Potential hinter Instagram schon länger und präsentieren ihren Fans Produkte, die sich für den Kauf eignen. Die Unternehmen möchten die User zur Conversion bringen, wie z.B. den Kauf eines Produkts. Dabei hilft ihnen Instagram nun mit der In-App Funktion “Checkout”.

Das Feature ermöglicht es dem User direkt in der App Käufe zu tätigen, ohne eine externe Seite besuchen zu müssen. Für Marken ist diese Funktion überaus wertvoll und kann sehr gewinnbringende Auswirkungen haben. Zurzeit wird das Feature in den USA von einer kleineren Gruppe bekannter Brands wie H&M, Dior, Adidas oder Michael Kors getestet. Der Fokus liegt also zunächst auf der Beauty und Fashion Industrie.

Bisher hat Instagram noch nicht bekannt gegeben, wann Checkout final gelauncht wird.

Shoppable Tags

Seit der Einführung der Shoppable Tags auf Instagram 2017 hat sich die App schnell zu einer Shopping-Destination entwickelt. Instagram ermöglicht es den Usern, alle ihre Lieblingsprodukte visuell zu entdecken und auf neue Produkte zu stoßen, die sie inspirieren.

Gekennzeichnet sind die Produktbilder mit einem kleinen Icon in Form einer Einkaufstüte. Klickt man auf das Icon, wird einem das Produkt und der Preis angezeigt. Bisher gibt es nur die Möglichkeit, auf die Website des Werbetreibenden weitergeleitet zu werden, in dem man auf die Schaltfläche “Auf der Website ansehen” klickt. Der Grundstein für Checkout ist also gelegt.

So funktioniert Checkout

Gefällt einem ein Produkt in Beiträgen oder Storys, verrät das Checkout on Instagram Icon, ob man es kaufen kann. Klickt man auf das Icon, werden einem weitere Details angezeigt.

Nach dem Ausfüllen von Kontakt-, Versand– und Zahlungsinformationen kann der Nutzer seine Bestellung direkt in der Instagram-App aufgeben. Um zukünftiges Shopping noch leichter zu machen, speichert Instagram die Informationen:

“Once your first order is complete, your information will be securely saved for convenience the next time you shop. You’ll also receive notifications about shipment and delivery right inside Instagram, so you can keep track of your purchase.”

Ein sehr praktisches Feature. Denn auch mit dieser Methode wird deutlich, dass Instagram alles daran setzt, den User auf der eigenen Plattform zu halten, anstatt das er die App verlässt, um E-Mails auf Versandbestätigungen zu überprüfen.

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Nach der Bestellung kann der User mit der Instagram-App auch seinen Bestellstatus und die Trackingnummer einsehen, Bestellungen stornieren, eine Rückgabe veranlassen oder zusätzliche Unterstützung anfordern.

Was Checkout eurem Unternehmen bringt

Eine aktiv engagierte Community zu haben, die bereit ist zu kaufen, ist für Unternehmen jetzt und in naher Zukunft von großer Bedeutung. Und diese Entwicklung wird sich weiter verstärken. Das Feature wird den Social Commerce vorantreiben, wovon Unternehmen schließlich profitieren werden.

Ein nennenswerter Vorteil ist die Möglichkeit zur unmittelbaren Conversion, welche durch den wahrscheinlich reibungslosen Ablauf von der Kaufabsicht bis zum Kaufabschluss, die Umsätze steigern könnte. Checkout on Instagram wird Händlern etwas weniger Daten zur Verfügung stellen, als wenn der Kauf auf ihrer Website erfolgt wäre. Dennoch erhalten die Händler Informationen über die verkauften Produkte.

Ein weiterer Vorteil bezieht sich vor allem auf kleinere Marken. Sie haben zumeist das Problem, ohne Social Media gar nicht erst entdeckt zu werden. Mit der In-App Funktion haben sie nun aber eine gute Möglichkeit, ihre Produkte zu verkaufen und das sogar auf leichterem Wege als zuvor.

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Gerade beim Online Shopping mag es der Nutzer unkompliziert und wird es begrüßen, innerhalb der App den Kauf abschließen zu können.

User können ihre Zahlungsinformationen sicher und zentral in der App hinterlegen. Das ermöglicht es ihnen, sich ohne mehrmaliges Anmelden die Produkte der favorisierten Marken zu kaufen, die als ansprechend empfunden werden, wovon Unternehmen ebenfalls profitieren werden. Auch müssen die Zahlungsdaten nicht vielfach eingegeben werden. Derzeit können die User in der Testphase mit Kreditkarten und PayPal zahlen.

Auf die Plätze, fertig, Shopping!

Nach den ganzen Vorteilen, die sich für euer Unternehmen ergeben, fragt ihr euch, wie ihr die In-App Funktion euren Account hinzufügen könnt? Instagram hat da zum Glück keinerlei Stolperfallen in die Wege gelegt. Ganz im Gegenteil. Die Plattform hat für interessierte Unternehmen eine Landing-Page erstellt, welche beim Einrichten der Funktion unterstützen soll.

Um Checkout anbieten zu können, muss ein Business Account bestehen und ein Produktkatalog im Business-Manager vorhanden sein. Zu beachten ist, dass über die Funktion nur physische Produkte verkauft werden können. Dienstleistungen sind ausgeschlossen.

Fazit

Checkout dürfte nach einem größeren Rollout nicht nur für die unzähligen Shopping-Begeisterten auf Instagram für mehr Komfort sorgen, sondern genauso für bessere Conversion Rates und Umsätze bei den werbenden Marken. Instagram hat auf die häufig gemeldeten Problemen der User in Bezug auf Geschwindigkeit, Komfort und Sicherheit reagiert und minimiert mit Checkout die Hindernisse zwischen dem Zeitpunkt der Entdeckung und einem abgeschlossenen Kauf. Gewinner gibt es viele. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie der “soziale Onlinehandel” Einfluss auf den E-Commerce (z.B. Amazon) haben wird. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

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