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Checkout on Instagram: Shopping, direkt beim Influencer deines Vertrauens

Einkaufen auf Instagram wird 2019 zum Standard. Die Foto-Plattform hat es mit “Checkout” möglich gemacht, direkt über die App Einkäufe zu tätigen, ohne diese dabei zu verlassen. Nun rücken auch Influencer im Bezug auf den E-Commerce ins Rampenlicht und werden zukünftig für ein neues Shopping-Erlebnis sorgen.

Influencer sind aufgrund ihrer persönlichen und authentischen Haltung in der Lage, eine direkte Verbindung zu Verbrauchern herzustellen. Sie identifizieren sich mit der Marke des Produkts und versuchen es bestmöglich zu präsentieren. Dafür bekommen sie entweder ein Produkt des Herstellers als Gegenleistung zugeschickt oder erhalten eine Vergütung, je nachdem, wie groß ihre Reichweite in den sozialen Medien ist. Ihr Ziel ist es, mit der Marke eins zu werden. Sie entwerfen ein attraktives Konzept, um ihre Followerschaft von dem beworbenen Produkt zu überzeugen.

Checkout on Instagram

Instagram hat die Chance des In-App-Shoppings erkannt. Im März kündigte die Plattform an, dass sie mit dem Testen von In-App-Shopping mit etwa 20 Einzelhandelspartnern beginnen wird, darunter Zara, H&M, Dior und Nike. Jetzt ermöglicht Instagram es den Marken, sich mit sogenannten Content Creators (Influencer, aber auch etablierten Medienunternehmen wie GQ) zusammenzuschließen, um die In-App-Shopping-Funktion zu erweitern. Es soll also nicht mehr nur ausschließlich über die Marken geshoppt werden, sondern auch direkt über die Feeds der ausgewählten Influencer.

Die Communities der Influencer wollen den gesamten Lebensstil ihrer Idole kennen und lassen sich vom Content dieser inspirieren. Daher ergibt die Erweiterung durchaus Sinn.

Die Nutzer kommen zu Instagram, um auf dem Laufenden gehalten zu werden. Sie gehen aber auch auf die Suche nach den Dingen, die ihnen wichtig sind, wie Kunst, Musik und Unterhaltung, und den Menschen, die dahinter stecken. Von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Künstlern bis hin zu Unternehmern und Herausgebern – Creators sind eine Stütze der Instagram-Gemeinschaft und fungieren als Sprachrohr für eine kunst- und modebewusste Generation.

Shop Looks From Creators

Doch jetzt, wo geschaffener Content sofort und nahtlos einkaufbar ist, passiert in gewisser Weise ein Wechsel. Sprecher werden zu direkten Verkäufern. Und das ist nur der erste Schritt im sozialen Onlinehandel. Mit der Möglichkeit, Produkte in ihren Beiträgen zu kennzeichnen, können Creator es den Nutzern leicht machen, ihre Lieblingsprodukte in der App zu kaufen.

Influencer kennzeichnen die Marken, die sie tragen, fügen Details in die Bildunterschrift ein und reagieren auf unzählige Kommentare und DMs. Mit der Möglichkeit, genau das zu markieren, was sie tragen, können sie sich wieder ausdrücken und teilen – was auch ihre Fans glücklich machen sollte.

In Deutschland ist es Influencern auch jetzt schon möglich Produkte im Bild zu kennzeichnen. Allerdings gelangt man über den Button noch nicht zur Checkout-Option, sondern weiterhin auf die Website der Marke. Ist “Checkout on Instagram” final gelauncht, kann das Produkt (siehe Bild) direkt mit wenigen Klicks innerhalb der App gekauft werden.

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Instagram ist bemüht, die eigene “Shopping Journey” so einfach, bequem und sicher zu gestalten, wie möglich.

Zu den ersten Testern gehören bekannte, internationale Models und Influencer wie Gigi Hadid und Kim Kardashian West, aber auch Magazine wie z.B. Elle USA, GQ und die Vogue.

Bedingungen

Unternehmen müssen an der Checkout-Beta teilnehmen, damit die Entwickler ihre Produkte kennzeichnen können. Sowohl Creator, als auch die Marken, die sie verlinken, erhalten innerhalb von Instagram gemeinsame Insights, damit sie die Performance der Posts analysieren und nachvollziehen können. Für Marken bedeutet die Funktion eine engagierte Nutzerschaft zu erreichen, welche aktiv nach Inspiration durch ihre Lieblings-Creators sucht und es einfacher macht, die Produkte einer Marke zu kaufen.

Fazit

Vor wenigen Jahren war Instagram eine beliebte Foto-Plattform, zum Teilen schöner Bilder – heute eine Shopping-Landschaft, Konkurrenz zu YouTube (IGTV) und Snapchat (Story), bestehend aus Nutzer, Creator und Marke. Facebook hat die App in kürzester Zeit völlig umkrempelt. Für die einen der nächste logische und notwendige Step, für manch andere (Fotografen, Künstler) ein Grund, abzuwandern. Wir können festhalten, dass die Facebook-Tochter alles daran setzt, die Bedürfnisse der Nutzer vollends zu befriedigen. Shopping über Instagram – wieso nicht? Wir sind gespannt, wie sich der soziale Onlinehandel in den kommenden Monaten entwickelt und welche Funktionen tatsächlich weltweit integriert werden. Wir halten euch natürlich wie immer auf dem Laufenden – hier im Blog und auf YouTube (@effektiv).

 

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