Content Marketing 2018: 4 Strategien für mehr Traffic und Conversions

„Content is King!“ Eine Phrase, die uns im Online-Marketing immer wieder begegnet und an der auch etwas dran ist. Was aber, wenn das eigene Königreich eher ein Dorf ist und euer Content nur einen Bruchteil der Zielgruppe überhaupt erreicht? Wir haben 4 Content Marketing Strategien für euch, mit denen ihr 2018 durchstarten könnt.

Allein über WordPress werden pro Monat über 86 Millionen Blog Posts abgesetzt. Die Konkurrenz ist also groß, wenn es um Content geht. Allerdings ist der Großteil davon nicht wirklich relevant, für die Zielgruppe und Suchmaschinen optimiert oder gut geschrieben. Fest steht: nur echter „quality content“ begeistert User und Google.

Die Produktion kostet Zeit und Geld. Es wäre doch schade, wenn dann nichts dabei herauskommt. Grundsätzlich geht es nicht darum, jeden Tag zwei bis drei Blogposts zu veröffentlichen. Wichtiger ist, dass euer Content qualitativ hochwertig und relevant ist. Mindestens genauso wichtig ist jedoch, wie ihr euren Content nutzt bzw. verbreitet.

Viele Unternehmen verlassen sich dabei auf Google und Facebook als Traffic-Lieferant. Damit können euch jedoch Teile eurer Zielgruppe durch die Lappen gehen. Ihr solltet euch also diese zwei Fragen stellen, bevor ihr loslegt:

  1. Wo ist meine Zielgruppe aktiv?
  2. Was ist für meine Zielgruppe relevant?

Bezahlte Beiträge, Nischenkanäle, Gruppen, Foren oder andere Social Media Plattformen können sich somit als ebenso nützlich erweisen, wie die Big Player Google und Facebook. Für den jeweiligen Kanal sollte der Content entsprechend aufbereitet sein.

Doch nun zu unseren Content Marketing Strategien zum selber Anwenden:

Blog-Posts in E-Books umwandeln

E-Books sind beliebte „Belohnungen“ für Anmeldungen oder Einkäufe. Das macht sie im Gegensatz zu gewöhnlichen Blog-Posts zu echten Lead-Magneten. Nachteil ist für viele der Aufwand – schließlich ist ein Blog-Post einfacher erstellt, als ein umfangreiches E-Book.

Falsch! Heutzutage helfen euch Tools dabei, in kurzer Zeit einen Blog-Post in ein E-Book umzuwandeln. Designrr wurde zum Beispiel genau für diese Zwecke gemacht. Drei verschiedene Pakete bieten euch einfache Möglichkeiten, Content in ein E-Book zu integrieren. Dabei stehen euch über 1 Millionen kostenlose Bilder, 21 Themes, 12 Projekt Templates und 720 Google Fonts zur Verfügung.

Designrr, E-Book

Mit Designrr stehen euch viele Themes und Templates zur Verfügung, die individuell angepasst werden können. / Screenshot: Designrr.io

Für das Standard-Paket zahlt ihr 27$ im Monat. Die Professional-Version bietet deutlich mehr Funktionen und schlägt mit monatlich 37$ zu Buche. Für die Agentur-Version müsst ihr dann schon 67$ hinblättern und solltet regelmäßig E-Books erstellen, damit es sich lohnt. Der Vorteil: Ihr könnt jedes Paket 14 Tage lang kostenlos testen und euch mit dem Tool vertraut machen.

Habt ihr euer E-Book erstellt, sollte die entsprechende Landingpage, auf der das E-Book zu finden ist – neben relevanten Keywords – unbedingt Share-Buttons für die verschiedenen Social Media Kanäle beinhalten. So wird es nicht nur heruntergeladen, sondern auch weiter verbreitet.

Video-Marketing leicht gemacht

Viele schreiben Blogbeiträge, weil für Videos schlicht das Know-how fehlt oder die Produktion zu aufwändig ist. Dabei sind Videos die mit Abstand beliebteste Form von Content. Auf fast jeder relevanten Plattform werden Videos mittlerweile vom Algorithmus bevorzugt und erhalten dadurch mehr Reichweite, Aufmerksamkeit und Interaktionen.

Auch hierfür gibt es mittlerweile diverse Tools. Lumen5 ist nur eins dieser Tools, mit denen ihr innerhalb weniger Minuten aus euren Blogbeiträgen schicke Videos zaubern könnt.

Ihr reiht dafür lediglich einzelne Textbausteine aneinander und unterlegt sie mit Bildmaterial und Musik. Ein Use Case für diese Art Videos bietet DIE WELT, die über Facebook jeden Tag Videos postet, die aus Fotos, Musik und Text-Bausteinen bestehen.

Lumen5 könnt ihr sogar kostenlos nutzen. Wenn ihr allerdings HD-Inhalte schaffen wollt – und das solltet ihr – dann kostet euch das Tool 49$ im Monat. Dafür habt ihr jedoch Zugriff auf Millionen vorgefertigte Media Files, könnt euer Logo einpflegen , niemand wird sehen, dass ihr Lumen5 dafür nutzt und ihr bekommt diverse Marken Voreinstellungen.

Content Marketing mit Infografiken

Bei manchen Themen benötigt ihr ein paar mehr Wörter, um den Sachverhalt vernünftig zu erklären. Das ist gar nicht schlimm, denn ist der Beitrag spannend bis zum Schluss, wird er auch gelesen. Um euren Lesern jedoch etwas Gutes zu tun und sie dafür zu belohnen, dass sie so lange durchgehalten haben, bietet sich besonders eine Art von Content an: die Infografik.

User lieben Infografiken, denn sie fassen alles, was sie gerade gelesen haben noch einmal übersichtlich zusammen. Außerdem werden Inforgrafiken viel schneller und öfter geteilt, als lange Blogbeiträge – schließlich will niemand dem Kollegen einen ganzen Roman zumuten.

Um eine solche Infografik zu erstellen, müsst ihr heutzutage kein ausgebildeter Grafiker mehr sein. Auch hier helfen euch Tools, um schnell ans Ziel zu kommen. Hier eine kleine Auswahl an Tools:

Wir empfehlen in diesem Fall Canva, denn die Bedienung ist einfach und die Möglichkeiten sind groß. Alle diese Tools haben jedoch kostenlose Versionen, mit denen es sich gut arbeiten lässt. Bei der Erstellung von Infografiken solltet ihr darauf achten, dass ihr euren persönlichen Stil findet. So wissen die User sofort, dass die Infografik, die sie gerade entdeckt haben, von euch stammt. Arbeitet also mit eurem Corporate Design und schafft somit einen Wiedererkennungswert.

Canva

Infografiken und allerhand mehr Design-Elemente sind mit Canva sehr schnell erstellt. / Screenshot: Canva

Ebenso wichtig sind auch hier wieder die Share-Buttons. Ist eure Infografik relevant, kann sie schnell und einfach vom User geteilt und so weiter verbreitet werden. Außerdem sollten auch eure Infografiken optimiert sein (Beschreibung, ALT-Tags, Alternativ-Text), damit sie in der Google-Bildersuche gefunden werden.

Die Macht des Newsletters

Eine der wichtigsten Arten, seinen Content an den Mann und die Frau zu bringen, ist immer noch die gute alte E-Mail. Für einen Newsletter müsst ihr zunächst Mailadressen sammeln, an die die Massenmail rausgehen soll. Hier gibt es verschiedene Wege, um an die Mailadressen eurer Zielgruppe zu kommen:

  • über eure Website (mittels Pop-up o.ä.)
  • über eure eigene E-Mail-Signatur
  • über eure Social Media Kanäle (Aufforderung zum Anmelden)
  • über bezahlte Beiträge (Online-Werbung)
  • über Neu- und Bestandskunden

Wichtig hierbei ist der rechtliche Aspekt, denn Newsletter dürfen nicht ohne die explizite Einwilligung des Users versendet werden. Um einen Newsletter relativ einfach zu erstellen, haben wir natürlich auch ein Tool für euch. Mit Mailchimp habt ihr die Wahl zwischen zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionen, um einen individuellen Newsletter zu erstellen, der eure Kunden begeistert.

Mailchimp

Mit Mailchimp lassen sich schnell und einfach Newsletter erstellen. / Screenshot: Mailchimp

Fazit

Ihr müsst nicht Tonnen von Content erstellen, um eine Chance auf Aufmerksamkeit zu bekommen. Setzt den Content lieber auf den richtigen Plattformen und in der richtigen Art und Weise ein, um eure Zielgruppe zu begeistern. Mit unseren 4 Content Marketing Strategien lassen sich auch ältere Beiträge aufhübschen und wiederverwenden.

Doch wofür das Ganze? In erster Linie bzw. das erste Ziel sollte mehr Traffic auf euren Seiten sein. Mehr Traffic bedeutet für Google stärkere Nutzer Signale, was sich positiv auf das Ranking eurer Seiten auswirkt. Außerdem werdet ihr öfter von anderen verlinkt, was ebenfalls zu mehr Traffic und schließlich zu mehr Conversions und Umsatz, sowie Kundenbindung führt.

Um die richtige Plattform für euch zu finden und euer Content Marketing zu verbessern, kann professionelle Hilfe natürlich nicht schaden. 🙂

Philipp ist Social Media Ninja im E-Team und kümmert sich (fürsorglich) um den Content auf unserem Blog und unsere anderen sozialen Kanälen. Zudem bringt er als passionierter Schlagzeuger einer Countryband nebenbei ein wenig Redneck-Vibes ins Büro – yeeeehaaaaww!

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