Die 6 besten kostenlosen Social Media Tools

Dass Social Media Marketing wirklich Arbeit bedeutet, wird immer mehr Unternehmen bewusst. Facebook, Instagram & Co ist nichts, das man mal eben so nebenbei macht. Es muss für Content gesorgt werden. Auch die Recherche über die verschiedenen soziale Kanäle bleibt nicht aus. Dabei soll der Social Media Verantwortliche natürlich auch noch alle aktuellen Zahlen und Entwicklungen im Kopf haben. Ohne Tools als Unterstützung im täglichen Social Media Wahnsinn, ist man schnell überfordert. Wir stellen euch 6 nützliche Social Media Tools vor, die wir nicht missen möchten.

1. Buffer

Wie bei fast allen Social Media Tools, gibt es auch bei Buffer eine Pro Version, die etwas kostet. Wir beschränken uns hier jedoch auf die kostenlose Version, die auch schon eine Menge kann. Das Tool liefert dir ein übersichtliches Dashboard, über das du Posts planen und posten kannst. Außerdem liefert dir Buffer einen weitaus besseren Überblick über die Statistiken deiner Kanäle, als Facebook oder Twitter selbst.

Buffer vereint in der Gratis-Version Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn und sogar Instagram, das sich als mobiles Netzwerk noch immer gegen Desktop-Anwendungen sträubt. Gut, man muss dazu sagen, dass man mit Buffer nicht direkt über Instagram posten, geschweige denn Posts planen kann, aber zumindest kann man Posts anlegen und sich daran erinnern lassen. So könnt ihr auf dem Desktop schon alles vorbereiten und müsst Hashtags nicht über das Touch-Keyboard eures Smartphones eintippen.

Buffer, Social Media

Mit Buffer bringt ihr fast alle Kanäle unter einen Hut. Die Erstellung und Planung von Posts ist dabei kinderleicht. / Screenshot

Buffer ist der Alleskönner unter den Social Media Tools, über den ihr planen, posten und analysieren könnt. Das können andere Tools wie HootSuite auch. Hier muss jeder für sich entscheiden, mit welchem Dashboard er am besten klarkommt. Im Design und Bedienungsvergleich schneidet die weitaus hübschere Buffer-Oberfläche jedoch besser ab, als seine Konkurrenten.

2. Google Alerts

Auch Google bietet ein nützliches, kostenloses Tool an, mit dem ihr nichts mehr verpasst. Gerade für die Erstellung und Planung von Content ist Recherche unvermeidbar. Statt über die Googlesuche nach Begriffen zu suchen, kann man sich auch von Google direkt informieren lassen. Die Bedienung ist kinderleicht und funktioniert im Grunde genau wie eine Suchmaschine. Ihr gebt die Themen, über die ihr auf dem Laufenden gehalten werden wollt, in das Suchfeld ein und fügt sie zu euren Alerts hinzu.

Google Alerts

Der große Vorteil von Google Alerts: so ziemlich jeder hat heutzutage bereits ein Google Konto. Deswegen ist kein neuer Account nötig. / Screenshot

Google wird euch nun ein- oder zweimal am Tag per Mail benachrichtigen, wenn ein neuer Beitrag zum jeweiligen Thema erscheint. Wie oft Google das macht und welche Quellen dafür verwendet werden, könnt ihr jederzeit einstellen. Auch in den Benachrichtigungen könnt ihr weiter filtern, indem ihr bestimmte Quellen oder Artikel als „irrelevant“ markiert.

Tipp: Übertreibt es nicht mit der Zahl der Alerts und der Häufigkeit der Benachrichtigung. Sonst kann das Tool recht schnell nerven, weil es euch mit Nachrichten bombardiert. Richtig eingesetzt, ist Google Alerts jedoch ein guter Themenlieferant.

3. IFTTT

Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein cooles Tool für die Planung und Automatisierung von Posts. Ausgesprochen heißt das Tool „If This Than That“, und genau dafür ist es auch gut. IFTTT erledigt von euch vordefinierte Aufgaben automatisch. Der Kreativität sind bei der Art der Nutzung also fast keine Grenzen gesetzt.

IFTTT, Social Media

Die Möglichkeiten von If This Than That sind groß. Hier solltet ihr ausprobieren, wie ihr es am besten für eure Kanäle nutzt. / Screenshot

Besonders für Twitter kann das Tool recht nützlich für diejenigen sein, die nicht den ganzen Tag Zugriff, Content oder schlichtweg nicht so viel Zeit für Twitter haben. Ihr könnt nämlich Themen, andere Profile oder Schlagworte eingeben und dem Tool sagen, dass alles, was hierüber gepostet wird, über euren Twitter-Account retweeted werden soll. So sorgt ihr für kontinuierlichen Content. Lediglich bei der Wahl der Themen oder Profile anderer muss man aufpassen und sicherstellen, dass jeder Tweet auch in eurem Sinne ist. Ein Auge solltet ihr also trotzdem auf euren Newsfeed haben.

Tipp: Testet das Tool am Anfang, indem ihr einstellt, dass es nur Tweets retweeten soll, in dem euer Account verlinkt wurde. Nach und nach könnt ihr auch andere Themen oder Quellen hinzufügen.

4. Buzzsumo

Dieses Tool ist ideal, um keinen Trend in den sozialen Medien zu verpassen. Ihr wollt wissen, welche Themen momentan in eurer Branche besonders heiß diskutiert werden? Buzzsumo findet alles Wichtige, damit ihr nichts verpasst. Zugegeben: Buzzsumo gibt es nicht ganz für lau, dafür kostet die Pro-Version nur 240$ im Jahr, was es auch wert ist. Im Vergleich zu Google Alerts habt ihr hier noch mehr Einstellungs- und vor allem Filtermöglichkeiten.

Buzzsumo

Buzzsumo findet die Themen, die euch wirklich interessieren. / Screenshot Buzzsumo.com

Während euch Google Alerts einfach alles um die Ohren haut, in dem euer gesuchter Begriff vorkommt, könnt ihr bei Buzzsumo Listen erstellen und die Themen so besser sortieren und herausfiltern, was wirklich interessant ist. Außerdem liefert euch das Tool Statistiken zu Posts und unterstützt euch mit regelmäßigen Webinaren zu den Funktionen.

5. Feedly

Ihr wollt nicht ständig über Trends und Themen benachrichtigt werden? Auch kein Problem, denn dafür gibt es RSS-Reader. Die gibt es schon lange und sind nicht neu, aber gerade für die unter euch, die für Social Media und/oder den Unternehmensblog zuständig sind, bietet ein solches Tool Inspiration für Themen und Neuigkeiten. Wir empfehlen hier Feedly. In der Grundversion (die völlig ausreicht) kostenlos, könnt ihr hier Websites markieren, die alle in eure vorgefertigten Ordner fließen.

Feedly

Mit Feedly sortiert ihr eure Themen und erleichtert eure Recherche. / Screenshot

Einen RSS-Feeder hat heutzutage fast jede Website, sodass ihr hier auch nichts verpassen dürftet. Websites, die mit WordPress gestaltet sind, besitzen einen solchen RSS-Feeder sogar automatisch. Auf der wirklich übersichtlichen Oberfläche von Feedly läuft so alles zusammen, was ihr wissen müsst. So wird die Zeit für die Recherche mindestens halbiert.

6. Click to Tweet

Hierbei handelt es sich um ein WordPress-Plugin, das es euren Usern leichter macht, Tweets zu eurem Content abzusetzen. Einmal installiert, könnt ihr besonders prägnante Textpassagen oder Zitate in eine Click-to-tweet-Box packen. Diese hebt sich vom restlichen Text ab. Außerdem kann der User mit dem angefügten Tweet-Button diesen Spruch mit nur einem Klick über sein Profil tweeten.

Click-to-Tweet

Mit Click-to-Tweet steigt eure Interaktionsrate und mehr Leute reden auf Twitter über euch. / Screenshot

Der User muss also nicht mühsam eine Textzeile heraussuchen, sie in sein Profil kopieren und euch markieren – das übernimmt alles das Plugin. Somit sinkt der Aufwand für den User und die Hemmschwelle, eure Inhalte über Twitter zu verbreiten, fällt. So kommt ihr schnell zu mehr Interaktionen und eure Inhalte werden verbreitet.

Bonustipp

Ein Tool wollen wir euch ebenfalls noch ans Herz legen, da wir selber nicht mehr ohne Teamweek leben wollen. Dieses Tool ist ebenfalls komplett kostenlos und dient euch als Dashboard, um alle Aufgaben im Auge zu haben und zu verteilen. Mehrere Leute können auf einem Board an den erstellten Aufgaben arbeiten. Dabei sieht jeder, wie weit der andere bei einer bestimmten Aufgabe ist.

Teamweek

Den perfekten Redaktionsplan erstellen klappt mit Teamweek wohl am besten. Wer Excell verabscheut, wird sich hier wohler fühlen. / Screenshot

Teamweek ist To-Do-Liste, Dashboard und vor allem Redaktionsplan in einem. Die Bedienung ist simpel, also kommen auch Neulinge schnell damit klar. Ebenfalls von Vorteil: Ihr könnt Teamweek direkt mit Slack verbinden, sodass Änderungen im Redaktionsplan immer im jeweiligen Channel des beliebten Business-Messengers angezeigt werden und ihr seht, wann eine Aufgabe erledigt oder verschoben worden ist.

Fazit

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe mehr Social Media Tools, die euch den Alltag erleichtern. Dies ist nur eine Auswahl an Möglichkeiten, die wir für besonders hilfreich halten. Letztlich muss jeder für sich die richtigen Tools finden. Fakt ist: ohne Tools ist es auch in kleineren Unternehmen sehr schwer, den Überblick zu behalten. Also probiert aus. Bei Fragen und Feedback zu euren Tests stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Hier gelangt ihr zu den hier vorgestellten Social Media Tools:

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