Das Google Page Speed Update kommt im Juli! – So macht ihre eure Website fit

Dass die Ladezeit einer Website wichtig ist, dass weiß wohl jeder, der schon mal auf seinem Smartphone ungeduldig darauf warten musste, bis sich eine Seite vollständig geladen hat. Im Schnitt sollte das nicht länger als 6 Sekunden dauern, sonst besteht die Gefahr, dass sich der User ein anderes Ergebnis sucht, auf das er nicht so lange warten muss. Google weiß um die Wichtigkeit des Page Speed und rückt ihn nun beim Ranking weiter in den Fokus. Was das für euch bedeutet, erklären wir in diesem Beitrag.

Selten kündigt Google ein Update so weit im Vorfeld an. Meist gibt man sich bei Internet-Riesen eher geheimnisvoll. John Müller, Webmaster bei Google, ist sowas wie der Meister in Sachen Google-News. Schon im Januar kündigte er ein Update an, dass die Ladezeiten mobiler Websites mehr berücksichtigen soll. Im Juli soll es jetzt soweit sein.

Was verändert sich genau?

Google berücksichtigt die Ladezeit zwar schon länger für das Ranking, jedoch gab es für den Googlebot bislang nur langsam ladende und normal ladende Websites. Mit dem Update wird es jedoch Zwischenstufen geben, wie Google-Webmaster John Müller kürzlich mitteilte. Google differenziert also künftig mehr zwischen den Ladezeiten, um auch feinere Unterschiede mit ins Ranking aufzunehmen.

Das Update gilt nur für mobile Websites, die dank des Mobile First Index, dessen Roll out in vollem Gange ist, sowieso von Google beim Ranking bevorzugt werden. Eure Bemühungen, die Website schnell zu machen, wird von Google also noch mehr honoriert. Aber was ist, wenn ihr euch noch gar nicht um die Ladezeiten eurer Website gekümmert habt?

Ladezeiten überprüfen und optimieren

Ihr habt noch gar nichts getan, um die Ladezeiten eurer Website zu verkürzen? Dann wird es höchste Zeit, denn das Update wird, laut John Müller, vor allem sehr langsam ladende Seiten treffen. Diese Seiten müssen mit Rankingverlusten rechnen. Aber auch nach oben hin wird der Kampf um die ersten Plätze härter, da nun Kleinigkeiten entscheiden können.

Um die Ladezeiten der eigenen Website messen zu können, gibt es einige Tools, die detaillierte Daten liefern:

Nachdem ihr eure URL eingegeben habt, wir beim Tool GTmetrics eure Seite analysiert. Was dabei herauskommt, seht ihr in dieser Beispieldarstellung. / Screenshot

Hier bekommt ihr nicht nur gesagt, wie schnell eure Seite im Schnitt benötigt, um vollständig zu laden. Es wird ebenfalls angezeigt, woran es liegt, also welche Elemente echte Bremser sind, und was ihr tun solltet, um die Seite zu beschleunigen.

Vor allem zwei Probleme sind meist für lange Ladezeiten verantwortlich: zu große Bilder und ein aufgeblasener Quellcode. Was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr in unserem Artikel zur Page Speed Optimierung, hier im Effektiv-Blog.

Wir als Google Premium Partner Agentur können euch außerdem dabei unterstützen, die Ladezeiten eurer Seite im Rahmen einer SEO-Beratung wieder auf Vordermann zu bringen.

 

Philipp ist Social Media Ninja im E-Team und kümmert sich (fürsorglich) um den Content auf unserem Blog und unsere anderen sozialen Kanälen. Zudem bringt er als passionierter Schlagzeuger einer Countryband nebenbei ein wenig Redneck-Vibes ins Büro – yeeeehaaaaww!

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