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Google gibt SEO-Tipps und verrät, was User Intents sind und wie ihr sie für euch einsetzt

Leute, stellt bitte alle Nebentätigkeit ein, denn heute brauche ich eure ganze Aufmerksamkeit. Etwas Unvorhergesehenes ist passiert: Google äußert sich höchstpersönlich zum Thema SEO und gibt auch noch Tipps und Tricks preis. Diese Tipps und warum User Intent mittlerweile zu den wichtigsten Ranking Faktoren gehört, erfahrt ihr in dieser Folge OMG!

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Suchmaschinenoptimierung ist sowas wie die Suche nach dem Heiligen Gral. Es gibt Hinweise, aber zu wenige davon, um das Puzzle vollständig lösen zu können. Schuld daran ist zum Großteil Google, das seinen Algorithmus über die Jahre so komplex ausgestaltet hat, dass niemand alle Rankingfaktoren kennt, außer einige wenige Google-Mitarbeiter.

Natürlich können wir nicht erwarten, dass Google auch nur irgendwas verrät. Doch alle Jubel-Jahre, wenn Ostern auf Weihnachten fällt und das Karma uns wohl gesonnen ist, kommen auch mal ein paar Hinweise von Google selbst zum Thema. Diese wollen wir natürlich mit euch teilen.

SEO-Tipps von Google

Die Mitarbeiter des Suchmaschinen-Riesen arbeiten selber an über 7.000 eigenen Websites und müssen sich dabei natürlich auch an die Gegebenheiten halten, die Google vorgibt, um in der Suche möglichst weit oben aufzutauchen. Trotzdem können wir davon ausgehen, dass man von den Google Mitarbeitern in Sachen SEO viel lernen kann.

Umso besser, dass diese nun ihre Erfahrungen in drei knackige Tipps gepackt haben und uns mit auf den Weg geben.

Tipp Nummer 1: fangt klein an.

Das mag lapidar klingen, aber hat sich bewährt. Fokussiert euch auf kleine, schrittweise Änderungen an der gesamten SEO-Strategie einer Website.

Die Marketingseite von Google My Business, also die Seite, auf der ihr euch für Google My Business anmelden könnt, verzeichnete einen fast 2-fachen Anstieg des organischen Datenverkehrs, weil das Team eine Reihe von grundlegenden Best Practices im Web implementierte. Dazu gehörte das Setzen von Canonicals, um der Suchmaschine genau zu zeigen, welche Seiten indexiert werden sollen.

Beginnt also mit den vermeintlich kleinen und einfachen Aufgaben. So könnt ihr bereits große Effekte erzielen.

Kommen wir zu Tipp Nummer 2: Traut euch!

Damit meint Google, dass ihr euch nicht vor Veränderungen fürchten sollt. Klar, ihr könnt bei jeder Änderung Rankings verlieren. Wenn ihr nichts tut, werdet ihr sie aber früher oder später auf jeden Fall verlieren. Darum: seid mutig und geht mit der Zeit. Im Fall von SEO heißt das: konzentriert euch auf Mobile und probiert neue Hilfsmittel, wie AMP oder auch Progressive Web Apps aus.

Im vergangenen Jahr haben haben sich die Google Mitarbeiter beispielsweise darauf konzentriert, Fehler in der Google Search Console zu beheben, strukturierte Daten zu implementieren und die Think with Google-Website um AMP zu erweitern. Nachdem ein häufiger AMP-Fehler bei einer Reihe von URLs behoben war, stiegen diese Eindrücke um 200%.

Außerdem haben die Verbesserungen der Inhalte insgesamt dazu geführt, dass sie häufiger für ausgewählte Ausschnitte ausgewählt wurden, was zu zusätzlichen 1.000 Impressionen pro Tag führte.

Tipp Nummer 3: Eine große Website anstelle von mehreren Microsites

Eine große Seite, statt vieler kleiner, ähnlicher, die den User und die Suchmaschine nur verwirren: Mit dieser Maßnahme wurde die Click-Through-Rate verdoppelt und der organischen Traffic um 64% erhöht.

Der Erfolg spricht also für sich. Mit diesen drei Tipps von Google wollen wir euch nun aber nicht stehen lassen.

Wie war das nochmal mit dem User Intent?

Der gehört mittlerweile zu den wichtigsten Rankingfaktoren. Wer weiß, was User Intents sind, kann auch entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich die User Intents zu Nutze zu machen.

Am Anfang steht der Visit in Person. Hier gehts es um Suchende, die in der Regel auf ihrem Smartphone ein lokales Geschäft suchen. Google Maps-Integrationen dominieren die SERPs. Während auf dem Desktop häufig noch der Anfang der organischen Treffer zu sehen ist, sieht man auf dem Handy fast nur noch Google Maps.

User Intent: Website

Das Suchanfragen mit Keywords, bei denen der Nutzer auf eine spezielle, ihm vorher bereits bekannte Ziel-Webseite möchte, das heißt, wenn ihr Effektiv kennt und nicht nach Digitalagentur, sondern eben nach Effektiv Online-Marketing sucht.

User Intent: Do.

Hier geht es darum, dass der Suchende irgendwas machen möchte. Häufig kaufen, manchmal aber auch downloaden, installieren oder sonst wie aktiv werden.

Interessant: Google zeigt im sichtbaren Bereich des Smartphones ausschließlich bezahlte Werbung an.

Neben den klassischen AdWords-Anzeigen ist Google erfinderisch geworden: ob Google Shopping, App-Downloads, Flugvergleiche, Kreditinformationen und noch vieles mehr – die unterschiedlichen, bezahlten Anzeigenformate werden mit jedem Börsenquartal mehr.

User Intent: Know

Wer nicht kaufen will, sucht wahrscheinlich nach Informationen. Google nennt diesen User Intent Know und Know Simple als Abwandlung davon.

Was der Unterschied zwischen diesen beiden ist?

Nun, es gibt es einen Unterschied zwischen den Fragen: “Wie ist das chemische Symbol von Kalium?” und “Wofür wird Kalium verwendet?”

Frage eins fällt in die Kategorie “Know Simple” und beantwortet solche Fragen meist direkt in den SERP’s. Die zweite Frage muss hingegen schon differenzierter betrachtet werden. Deswegen finden sich in den SERP’s hauptsächlich Links zu Websites, die das erklären.

Und was stellt ihr mit diesem Wissen an und noch viel wichtiger: Braucht Google deine konkrete Webseite überhaupt noch, um die Suchintention zu erfüllen?

Bei den Intentionen Visit-in-Person und Do müssen wir sagen: eher nicht. Visit-in-Person wird durch die Google-Maps-Integration dominiert. Organische Rankings sind erst im deutlich klickschwächeren Bereich unterhalb der Box zu finden. Für die mit Anzeigen zugepflasterten Ergebnisse der Do-Intention sieht es tendenziell noch schlechter aus. Google wird hier seine Monitarisierungsbemühungen noch verstärken müssen, um Wachstum zu erzeugen.

Anders sieht es jedoch bei der Suchintention Know aus. Beantwortest du komplexe Fragen und Themen mit deinen Inhalten, so wird es auch in einigen Jahren noch organisch funktionieren. Auch bei der Suchintention Website ist die Antwort klar.

Aus diesem ganzen Input lassen sich zwei klare Handlungsaufforderungen formulieren, die ihr befolgen solltet, um auch langfristig erfolgreich in den Suchergebnissen aufzutauchen:

Werde eine Marke, so dass Google nicht ohne dich als Ergebnis kann.

Und: Beantworte Themen in einer Tiefe, die sich in den SERPs nicht abbilden lässt.

Ich hoffe ihr konntet etwas mitnehmen. Wenn das so ist, war das sicher nicht die einzige hilfreiche Folge OMG!. Ein Abo unseres Channels lohnt sich also. Einfach Abo Button klicken und Fan werden.

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