OMG! KW20 – Snapchat, AdWords Keyword bidding, Google Maps, SEO-Experiment, Robert Basic

Wir feiern heute ein kleines Jubiläum, denn das hier ist die 10. Folge OMG! – Die Online-Marketing Goods by Effektiv. Lasst euch auch dieses Mal wieder von uns zu den Themen updaten, die wirklich wichtig sind.

World Lenses für alle!

Vor einigen Wochen haben wir bereits über Snapchats Augmented Reality-Filter namens “World Lenses” berichtet.

Sie sollen die Umgebung mittels der Frontkamera des Smartphone durch witzige Inhalte verändern und reagieren so, als wären sie wirklich da.

Nun hat das Netzwerk die World Lenses auch für Werbetreibende freigeschalten. Mit dem Ad-Manager können Unternehmen also absofort ihre Produkte in die Snaps der User platzieren.

Bisher nannte Snapchat noch keine deutschen Kunden. Seit dieser Woche gibt es jeden Tag eine andere Sponsored World Lense von einem anderen Unternehmen.

Der Platz ist momentan also noch sehr begrenzt. Wir haben damit auch schon einmal herumgespielt und konnten Filter von Puma oder dem neuen Alien-Film entdecken.

Da das Ad-Format noch ziemlich neu ist, experimentiert Snapchat noch mit den World Lenses herum und die Funktionen sind eingeschränkt.

So schweben die neuen Puma-Sneaker zwar über dem eigenen Kopf, jedoch kann man sie sich beispielsweise nicht virtuell “anziehen”.

Hier wird wohl noch einiges passieren. Wir testen weiter und halten euch im Effektiv-Blog auf dem Laufenden.

Neues Interface für Keyword bidding bei Google AdWords

Wer in seinem AdWords-Konto Gebote für Keywords abgibt, bekommt ab sofort passende Vorschläge für verschiedene Anzeigenpositionen.

Während ihr bekannte Kategorien, wie “ganz oben auf der Seite” oder “an erster Position” nicht mehr angeben könnt, bekommt ihr Vorschläge, wie “oberhalb aller anderen Anzeigen”, “oberhalb der organischen Suchergebnisse” oder “auf der ersten Seite der Suchergebnisse”.

So könnte der Kampf um die besten Anzeigen-Plätze härter werden.

Google testet Highlight Icons in Maps

Habt ihr nach einem Restaurantbesuch auch schon mal Fragen von Google bekommen, die ihr zum Lokal beantworten solltet? Google will zum Beispiel wissen, ob es dort auch gute Cocktails gibt oder das Restaurant barrierefrei ist.

Bislang war noch nicht wirklich klar, was der Internet-Riese mit diesen Informationen genau macht.

Bis jetzt!

Denn nun sind bei einigen Suchanfragen neue Icons erschienen, die dem User mehr Information zur gesuchten Location liefern.

Gaben beipielsweise mehrere User an, dass es in dem Restaurant eine große Auswahl für Vegetarier gibt, zeigt Google das im Local Panel der Maps-Suche an und verbessert so das Suchergebnis.

Endlich sind die zahllosen Fragen, die Google seit einiger Zeit stellt auch zu etwas gut.

Googlebot kann JavaScript nicht lesen

Bei Entwicklern noch immer äußerst beliebt, vom Googlebot hingegen kaum beachtet – schon länger diskutieren SEO’s darüber, ob JavaScript-Elemente auf Websites überhaupt gecrawlt werden.

SEO Bartosz Goralewicz hat das nun mal getestet und seine Ergebnisse sehr ausführlich aufbereitet.

Das Testobjekt: eine eigens aufgesetzte Website, auf der Content in JavaScript gepackt wurde.

Goralewicz hat nun jedes Register gezogen, um zu überprüfen, ob der Googlebot überhaupt etwas aus diesen Elementen mitnimmt und indexiert.

In der Search Console nutzte er dafür die Ansicht des Googlebots und sah schnell: Nein! Es gibt nichts zu sehen bzw. zu crawlen.

Während die URL der Seite indexiert wird, wird der Content der Seite nicht gelesen. Auch im Google Cache war beim Test nichts zu finden.

Wurde ein Link gesetzt, fand der Googlebot zwar die URL, beim Rest des Contents jedoch wieder: Fehlanzeige!

Selbst, wenn ein ganzer Satz aus dem Text in das Suchfeld von Google kopiert wurde, gab es keine Treffer in den SERP’s.

Beweisführung abgeschlossen. Der Googlebot ignoriert den größten Teil von JavaScript. Warum? Weil Content da nun mal nicht hinein gehört.

Da JavaScript vor allem für Funktionen auf der Website genutzt wird, rechnet der Googlebot nicht damit, dass sich dort auch Content verstecken könnte und lässt ihn links liegen.

Goralewicz testete verschiedene JavaScript-Sprachen.

Die eigens von Google entwickelte und von vielen sehr gehypte Sprache AngularJS schnitt dabei mit Abstand am schlechtesten ab. Lediglich die URL der jeweiligen Seite wurde gecrawlt.

Wer sich mehr in dieser durchaus spannende und wichtige Thema einlesen will, der findet den gesamten Testbericht unten in der Videobeschreibung als Link.

Robert Basic und die digitalen Assistenten

Blogger-Legende und Technik-Nerd Robert Basic hat für uns einen Blick in die Zukunft gewagt.

Auf dem BarCamp haben wir mit ihm über digitale Assistenten wie Alexa oder Google Home gesprochen.

Wird sich das System durchsetzen? Wie werden wir es nutzen?

Das alles hat er uns im ersten Teil unseres Videointerviews verraten. Nächste Woche dürft ihr euch auf Teil 2 freuen, in dem Robert Basic den Spieß herumdreht und mich interviewt.

Den Link dazu findet ihr ebenfalls in der Videobeschreibung, auf unserer Facebookpage oder am Ende des Videos hier bei YouTube.

Und damit sage ich Tschüß und bis bald. Das war OMG! für diese Woche. Ich bin Philipp von Effektiv und freue mich, wenn ihr auch nächsten Freitag wieder einschaltet. Schönes Wochenende, macht’s gut!

Wenn ihr mehr zu einem bestimmten Thema erfahren wollt, dann haben wir ein paar Quellen für euch:

Philipp ist Social Media Ninja im E-Team und kümmert sich (fürsorglich) um den Content auf unserem Blog und unsere anderen sozialen Kanälen. Zudem bringt er als passionierter Schlagzeuger einer Countryband nebenbei ein wenig Redneck-Vibes ins Büro – yeeeehaaaaww!

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