OMG! KW29 – Snapchat Ads, Google Newsfeed, Video-Studie, Analytics-Assistent, Interview Fili Wiese

Es gibt mal wieder Neuigkeit und nicht zu knapp: Wie jede Woche haben wir das Wichtigste, was in der Online-Marketing-Welt passiert ist, für euch in unserem Videoformat OMG! – Die Online-Marketing Goods zusammengefasst. Um euch noch besser zu informieren, haben wir uns dafür etwas Neues ausgedacht. Ab sofort bekommt ihr die neue Folge OMG! immer zum Wochenstart am Montag. Wie immer, findet ihr die aktuelle Folge in unserem YouTube-Channel auf effektiv.com/youtube oder hier im Effektiv-Blog. Zusätzlich splitten wir die einzelnen News aus jeder Folge für euch in kurze Clips. Diese findet ihr auf unserer Facebookpage. So können sich die ganz Eiligen unter euch jeden Tag auf eine neue News freuen. Die OMG!-Shortclips – euer Update in nur einer Minute!

Snapchat-Publisher: neues SB-Tool für Ads

Aus diesem Grund launcht das soziale Netzwerk ein neues SB-Tool, mit dem ihr ganz einfach aus Videos und Fotos Anzeigen basteln könnt.

Das Snap-Publisher getaufte Tool konvertiert dabei euren Content automatisch in das vertikale Format von Snapchat.

Natürlich stehen euch diverse Vorlagen und Platzhalter für Logos oder Text zur Verfügung.

Unser Tipp: Einfach mal ausprobieren, denn der Snap-Publisher ist vor allem dafür gedacht, dass auch kleinere Unternehmen den Weg in die Snapchat Ad Welt finden.

Eine Anzeige ist schnell erstellt und schon längst erreicht man damit nicht mehr nur Jugendliche bis 16 Jahre.

Snapchchat Ads können sich also lohnen, um neue Zielgruppen zu erreichen.

persönlicher Newsfeed bei Google

Dass Google eure Suchanfragen analysiert, um euch das beste Ergebnis anzuzeigen, ist nicht neu. Nun gibt euch Google jedoch Antworten, ohne, dass ihr gefragt habt.

Ein neues Feature zeigt euch in der Google App schon vor der Suchanfrage Themen an, die euch interessieren könnten oder in eurer Region gerade beliebt sind.

Dank Machine Learning werden die abgebildeten Ergebnisse immer passender und ihr findet interessante Ergebnisse, ohne vorher danach gesucht zu haben.

Momentan wird der Newsfeed in den USA ausgerollt. Hierzulande können wir damit in den nächsten Wochen rechnen.

Zunächst beschränkt sich der persönliche Newsfeed ausschließlich auf die Google App. Aber es wird bereits gemunkelt, dass Google über ein Redesign der Startseite auf dem Desktop nachdenkt.

Statt der minimalistischen Oberfläche mit Logo, Suchfeld und zwei Buttons, soll der News Feed auch hier Verwendung finden, sowie der Sprachassistent integriert werden.

Warum das auch für Marketer interessant ist?

Hat sich der personalisierte News Feed erstmal etabliert, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis mit Machine Learning optimierte Werbung dort ausgespielt

und die Zielgruppe so noch besser erreicht werden kann.

Studie: Video ist Content-King

Welches ist die größte Videoplattform?

Natürlich YouTube. Das wird niemanden überraschen.

Wie sieht es auf Platz 2 aus? Da thront Facebook…

Auch nicht gerade eine Neuigkeit.

Platz 3 hätten die meisten von euch jedoch vermutlich nicht gleich erraten.

Laut einer Studie der Statistik Plattform L2, hat sich nämlich Instagram zum waschechten Big Player in Sachen Videocontent gemausert.

Analysiert wurden hierfür Bewegtbild-Aktivitäten von Marken.

Von den insgesamt 7,2 Mrd. analysierten Videoaufrufen, beansprucht Facebook 48,4% für sich. 13,5% gehen aber auch an Instagram, was im Verhältnis zu den Nutzerzahlen der beiden Netzwerke bemerkenswert ist.

Was lernen wir daraus?

Der Aufwand für produzierten Videocontent lohnt sich auf mehreren Kanälen. Allerdings geht es 2017 mehr denn je darum, die Videos für die jeweilige Plattform anzupassen.

Wenn es um längere Videos geht, hat YouTube noch die Nase vorn, aber auch auf Facebook kommen längere Clips immer besser an.

Auf Instagram sind User nicht auf lange Videos vorbereitet. Hier funktionieren eher kurze, knackige Clips, die dem User schnell klarmachen, um was es geht.

Noch wichtiger als bei YouTube und Facebook: Instagram-Videos – ob nun im Feed oder als Story – sollten auch ohne Ton funktionieren.

Analytics bekommt Sprach Assistenten

Google Analytics ist längst zum unverzichtbaren Tool für die Auswertung von Online-Daten geworden.

Immer mehr Werte, Kennzahlen und andere Daten lassen uns dabei immer tiefer ins Detail gehen.

Da kann man schon mal unter einer Zahlenlawine begraben werden und den Überblick verlieren.

Wäre es nicht schön, wenn man mit den Datensätzen reden und ihnen genau mitteilen könnte, wonach man sucht?

Das will Google nun mit einem integrierten Sprach Assistenten möglich machen.

Mit ihm soll man reden können, wie mit einem Menschen und so ganz einfach Daten filtern können. Analytics spuckt dann innerhalb von Sekunden das gewünschte Ergebnis in gewohnter Qualität aus.

Noch eine gute Nachricht: der intelligente Sprach Assistent soll schon bald jedem zur Verfügung stehen.

Einziger Wermutstropfen: bislang kann der Helfer nur Englisch reden und ist auch nur in der englischen Oberfläche anwendbar.

Wir sagen trotzdem: Daumen hoch!

Mit einem solchen Sprach Assistenten kann man bei der Auswertung und Aufbereitung der riesigen Datenmengen viel Zeit sparen. Wir sind jedenfalls gespannt und werden ihn testen, sobald er ausgerollt ist.

Wir freuen uns natürlich, wenn ihr eure Erfahrungen mit uns teilt.

Interview mit Fili Wiese

Ex-Googler und SEO-Experte Fili Wiese hat uns per Mail ein paar spannende Fragen zum Thema SEO-Trends 2017 beantwortet.

Den Link zum Blogbeitrag findet ihr hier oben oder in der Videobeschreibung weiter unten.

Und damit verabschiede ich mich und wünsche euch einen guten Start in die Woche. Wenn es euch gefallen hat, dann abonniert unseren YouTube-Channel, liked und teilt uns auf Facebook oder folgt uns auf Instagram.

 

Alle Themen im Überblick

Philipp ist Social Media Ninja im E-Team und kümmert sich (fürsorglich) um den Content auf unserem Blog und unsere anderen sozialen Kanälen. Zudem bringt er als passionierter Schlagzeuger einer Countryband nebenbei ein wenig Redneck-Vibes ins Büro – yeeeehaaaaww!

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