OMG! KW37 – WhatsApp für Unternehmen, AdWords Feature, Facebook Dynamic Ads, AMP Tracking bei Analytics, Interview mit Oliver Weiß von ars24

Montag ist OMG!-Tag. Lasst euch von uns zu den heißesten Themen der Online-Marketing Welt updaten. In dieser Folge haben wir folgende Themen für euch aufbereitet: WhatsApp bittet Unternehmen künftig zur Kasse, AdWords erstellt eigenständig Anzeigen, Facebook Dynamic Ads nun auch für erweiterte Zielgruppe, Google Analytics trackt AMP-User auch plattformübergreifend und Effektiv im Interview mit ars24-Geschäftsführer Oliver Weiß.

WhatsApp bittet Unternehmen zur Kasse

Einige Unternehmen nutzen den WhatApp-Messenger bereits für die Kommunikation mit Kunden.

Die Facebook-Tochter testete bereits mit einigen ausgewählten Unternehmen kostenlose Lösungen für die kommerzielle Nutzung, aber nun will Mark Zuckerberg damit Geld machen.

Das ist nichts Besonderes. Natürlich sucht der Facebook CEO stets neue Wege, um Umsatz zu machen.

Anders ist dieses Mal jedoch die Herangehensweise, denn anders als auf Facebook oder Instagram, soll bei WhatsApp weiterhin auf Werbung verzichtet werden.

Aus diesem Grund muss sich Zuckerberg einen anderen Weg einfallen lassen.

Zu groß ist die Angst, dass User den Messenger wechseln, wenn plötzlich Werbeanzeigen in WhatApp auftauchen.

Nun sollen Unternehmen, die WhatsApp für ihren Kundenservice nutzen wollen auch dafür zahlen. Es soll eine Business-App für kleine und mittlere Unternehmen und eine Lösung für Großunternehmen geben.

Der Nutzer erkennt eine kommerzielle Nachricht an einem Siegel mit weißem Häkchen. Hat der User keine Lust auf Nachrichten des jeweiligen Unternehmens, kann er es einfach blockieren.

Um das zu verhindern, basteln Unternehmen an immer besseren Chatbots, die in Zukunft den Hauptteil des Kundenservices übernehmen und sich an die Bedürfnisse der Kunden anpassen.

Wann WhatsApp die neue kommerzielle Lösung auf den Markt bringt, steht allerdings noch nicht fest.

Nutzt ihr WhatsApp schon für eure Kunden? Wie sind eure Erfahrungen? Erzählt es uns in den Kommentaren.

AdWords testet automatische Anzeigen

Mit einem neuen Beta-Feature kommt Google AdWords in dieser Woche um die Ecke. Künftig sollen von Google automatische Anzeigen für eure Kampagnen erstellt und veröffentlicht werden.

Grundlage sind die gesammelten Daten zu eurem Unternehmen und vorangegangenen Kampagnen.

Wie funktioniert das?

Stellt euch vor, ihr erstellt eine Anzeigengruppe mit nur einer Anzeige.

AdWords bastelt aus den eingegebenen Daten aus der Kampagne und der jeweiligen landingpage weitere Versionen, um ein optimales Ergebnis der Kampagne zu erzielen.

Laut Google schaltet der durchschnittliche AdWords-User lediglich eine Anzeige pro Anzeigengruppe. Mehrere Anzeigen können jedoch die Impressions und Klickzaheln erhöhen.

Google macht das also wieder einmal nur zu eurem Besten…

Ein solcher Beta-Test bleibt aber natürlich nicht ohne Kritik, denn ihr habt keinen Einfluss darauf, was AdWords euch da zusammenbastelt und sogar veröffentlicht.
Sobald Google die Anzeigen erstellt hat, bekommt ihr eine Nachricht und habt von da an 14 Tage Zeit, um sie wieder zu löschen. Tut ihr das nicht, werden die Anzeigen ausgeliefert.

Wir finden: für den einen hilfreich, für AdWords-Profis wohl eher nervig, denn wer will sich schon erklären lassen, wie man Anzeigen erstellt, wenn man selbst einen genauen Plan ausgearbeitet hat?

Was sagt ihr zu dem Feature? Nützlich oder unbrauchbar? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren oder schreibt uns über Facebook.

Facebook rollt Dynamic Ads mit erweiterter Zielgruppe aus

Dynamic Ads sind ein probates Mittel, um nicht etliche Anzeigen für diverse Produkte erstelle zu müssen. Eine Dynamic Ad dient als Vorlage und Facebook bastelt darauf aufbauend weitere Anzeigen, passend zu euren Produkten.

Dieses Anzeigenformat ist nun auch für eine breitere Zielgruppe verfügbar.

Erweiterte Zielgruppe bedeutet in diesem Falle, dass eure Anzeigen auch Usern angezeigt wird, die noch nie auf eurer Website waren, sich aber höchstwahrscheinlich für eure Produkte interessieren.

Wie der Name des Formates schon vermuten lässt, ist die Anzeige dynamisch, das heißt sie passt sich an.

Voraussetzung für eine Dynamic Ad ist ein Facebook Pixel auf eurer Website, damit nachvollzogen werden kann, welche Produkt-ID aus dem Katalog angesehen, in den Warenkorb gelegt und schließlich gekauft werden.

Einen solchen Produktkatalog auf Facebook benötigt ihr nämlich auch, damit Facebook eine Grundlage hat, aus der es die Informationen für die Anzeigen ziehen kann.

Klingt so, als würde die neue Funktion Werbetreibenden viel Arbeit abnehmen. Was sagt ihr zu den Dynamic Ads für eine erweiterte Zielgruppe? Sagt uns eure Meinung.

Analytics trackt AMP Nutzer

Google Analytics bringt in dieser Woche ebenfalls eine Neuerung, die so manchen von euch freuen wird.

AMP Nutzer können nämlich nun plattformübergreifend getrackt werden.

Bevor ich weiter mache, möchte ich aus Rücksichtnahme auf einige Zuschauer eine offizielle Nerd-Warnung aussprechen. Das was jetzt kommt, ist nichts für schwache Gemüter.

Webmaster mussten sich im Grunde um zwei Versionen einer Website kümmern: Desktop und mobile. Das hörte glücklicherweise mit der Einführung des responsive Designs auf.

Da Google dieses Verbesserung wahrscheinlich ein bisschen zu einfach wahr, folgte 2015 die Einführung der Accelerated Mobile Pages, kurz AMP.

Um diese abgespeckten, aber dafür super-schnellen Websites ausliefern zu können, benötigt man leider zwei Plattformen: den Google Cache-Server und die eigenen Server.

Somit war es nicht möglich, in Analytics User zu tracken, die sich auf beiden Plattformen bewegt haben. War dies der Fall, trackte Analytics nicht einen User auf zwei Plattformen, sondern zwei völlig verschiedene User, was die Zahlen verfälscht.

Soweit verstanden?

Gut.

Das könnt ihr nun getrost wieder vergessen, denn das Update macht es nun möglich, die zwei Plattformen zusammenzuführen und die gesamte Surf-Session des Users zu erfassen.

Natürlich funktioniert das nicht einfach so. Ihr müsst vorher einen Code im Header der AMP und der normalen Website integrieren, damit Analytics genau zuordnen kann, was was ist.

Puh, klingt ganz schön kompliziert, bringt aber letztlich bessere Zahlen.

Für diejenigen unter euch, die noch keine AMP erstellt haben: es kann sich lohnen, denn Google platziert das eigene Format natürlich prominenter.

Außerdem ist die Ladezeit unschlagbar kurz, was eure mobilen Nutzer begeistern dürfte.

Effektiv-Interview mit Oliver Weiß von ars24

Last but not least haben wir wieder eine hausgemachte Empfehlung von Effektiv für euch.

Content-Marketing über Videos auf YouTube. Oliver Weiß ist Geschäftsführer von ars24 und verkauft Autoradios.

Wir haben mit ihm über seinen Erfolg auf YouTube gesprochen. Im Video erfahrt ihr, wie Olli angefangen hat und was wichtig ist, um die richtigen Leute zu erreichen.

Außerdem erfahrt ihr, wie viel Aufwand tatsächlich dahinter steckt und wozu dieser gut ist. Erfahrt, was YouTube für euch tun kann von jemandem, der seine Nische gefunden und seinen Umsatz erhöht hat.

Das Video findet ihr im Abspann dieser Folge OMG!. Das gesamte Interview könnt ihr im Effektiv Blog lesen und anschauen. Den Link findet ihr in der Videobeschreibung.

Falls ihr noch Fragen habt, immer her damit. Wir helfen euch gerne weiter.

Und da sind wir auch schon wieder am Ende dieser Folge OMG! angelangt.

Hat es euch gefallen? Wenn ja, dann lasst doch ein Like da, abonniert unseren Channel oder gebt euer feedback direkt in die Kommentarfelder bei YouTube und Facebook ein.

Auch wenn ihr Fragen zur Sendung oder den Themen habt, könnt ihr uns gerne über Facebook schreiben.

Bis dahin sage ich erstmal Tschüß und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Macht’s gut!

 

Und hier nochmal alle Themen im Überblick und zum Weiterlesen:

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