OMG! KW41 – Facebook vs. AdBlocker, Smart Assistent für Marketer, Google Fred, Otto-Influencer, Effektiv Jobs

OMG! – Die Online-Marketing Goods zum Wochenstart! Dieses Mal mit diesen Themen: Facebook vs. AdBlocker, „Lara“ – smarter Assistent für Marketer, Gary Illyes twittert zum Thema Google Fred Update, Versandriese Otto bildet eigene Influencer aus und Effektiv sucht Verstärkung.

 

AdBlocker gegen Facebook

Der Kampf zwischen Facebook und AdBlocker geht in die nächste Runde. Mit einer neuen Filter-Engine will Adblock Plus Werbung auf der weltgrößten Social-Media-Plattform aussperren.

Bereits vor einem Jahr gab es einen Schlagabtausch, den Facebook letztlich für sich entscheiden konnte. Der AdBlocker, der unseren Browser im restlichen World Wide Web gänzlich sauber hält, hat auf Facebook keine Chance….

Bis jetzt!

Hersteller Eyeo will nun nämlich eine neue Art von Filter an den Start bringen, der die Elemente einer Website besser analysieren kann und somit auch die sehr organisch wirkenden Anzeigen auf Facebook aussperren soll.

Erste Tests sollen erfolgreich verlaufen sein, allerdings ist der neue Filter bislang nur in Google Chrome und Opera einsetzbar und arbeitet deutlich langsamer, als die alte Version. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, wird Facebook schnellstmöglich etwas gegen den neuen Filter tun.

Damit war der Social Media Riese bisher sehr erfolgreich. Das letzte Update von AdBlocker Anfang August wurde innerhalb von nur 2 Tagen quasi außer Kraft gesetzt. Trotzdem fordert Eyeo das Schwergewicht immer wieder mutig heraus. So wird Facebook angeboten, dass sie auf einer Whitelist mit „akzeptabler Werbung“ aufgenommen werden.

Teil des Deals wäre es, dass ein Teil der Werbeumsätze an AdBlocker fließt und Facebook dafür in Ruhe gelassen wird. Die Bedingungen für „akzeptable Werbeanzeigen“ seien schon jetzt in den meisten Fällen erfüllt.

Ob Facebook ein solches Angebot nötig hat, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Mitarbeiter werden schon jetzt wieder an einer Möglichkeit basteln, den Adblocker zu umgehen. Warum eigentlich das Ganze? Nervt euch Werbung auf Facebook? Würdet ihr sie gerne blocken können oder seid ihr vielleicht sogar froh, hier und da etwas Interessantes zu entdecken?

Schreibt uns eure Meinungen in die Kommentare.

Smart Assistent für Marketer

Amazon Echo, Google Home und bald auch der HomePod von Apple… smarte Assistenten rücken in immer mehr Haushalte vor. Bisher sind sie jedoch darauf ausgelegt, vor allem unser Privatleben zu vereinfachen. Mit „Lara“ soll nun jedoch ein Assistent extra für Marketer an den Start gehen.

Der Alltag eines Marketers ist gespickt mit vielen vermeintlichen Kleinigkeiten. Hier einen Werbebanner erstellen, da einen Instagram Post und danach noch schnell einen Druckauftrag für Flyer oder Plakate abschicken.

Lara soll genau das künftig für euch erledigen. Dafür greift sie auf eine Datenbank von mehr als 150.000 Bildern, Logos, Texten sowie Templates zu. Anders als bei den bekannten Geräten ist Lara nicht mal ein einzelnes Gerät, sondern funktioniert komplett über den Browser. Für 9,99 Euro im Monat steht euch die Assistentin zur Verfügung.

Noch wird Lara von ausgewählten Nutzern getestet, aber bereits ab 1. Dezember soll sie jedem User zur Verfügung stehen. Dank der künstlichen Intelligenz dürfte Lara mit der Zeit immer mehr Aufgaben erledigen können und eure Bedürfnisse besser kennen. Gedacht ist Lara vor allem für Inhouse-Marketing Mitarbeiter, die nicht immer die Zeit für tiefschürfende Aufgaben haben.

Was haltet ihr von „Lara“? Könnt ihr euch vorstellen, mit einem solche Assistenten zu arbeiten? In den Kommentaren ist jede Menge Platz für eure Meinungen.

Alles ist Fred

Unsere Lieblings Twitterfee von Google Gary Illyes hat mal wieder tief blicken lassen. Der Analyst ist ja bekannt für seine sarkastischen, teils kryptischen Tweets, in denen er uns einen kurzen Blick in den Google Algorithmus bietet.

Da die SEO-Gerüchteküche über mögliche Updates mal wieder am Brodeln ist, meldete sich Illyes nun wieder zu Wort. Seit März taucht unter SEO’s der Name Fred immer mal wieder auf.

Gemeint ist damit ein angebliches Google-Update, dass im März ausgerollt wurde. Namensgeber ist Gary Illyes selbst, der nun auf die Gerüchte eingeht. Auf Nachfrage, wie der merkwürdige Name zustande kam, antwortete Illyes mit einer schlechten Kombination seinerseits.

„Ich bin zum einen ein Arschloch auf Twitter und zum anderen sehr sarkastisch.“

Doch was hat es nun mit Fred auf sich?

Fred sei kein einzelnes Update. Vielmehr seien alle Updates in den letzten Monaten Fred zuzuordnen. 95 Prozent der Updates seien außerdem nicht dafür ausgelegt, dass Webmaster entsprechende Maßnahmen ergreifen können, um etwas dagegen zu tun.

Qualitativ hochwertiger Content und Erwähnung durch andere Websites seien noch immer die beste Möglichkeit, um beim Ranking gut abzuschneiden. Um den Rest solle man sich nicht viele Sorgen machen, so Illyes.

Halten wir fest: Wir solle uns also nicht auf jedes Update stürzen, sondern das große Ganze im Blick haben und Websites so optimieren.

Denn eines steht fest: Fred wieder immer wieder kommen und laut Illyes können Webmaster dagegen herzlich wenig tun.

Otto zieht eigene Influencer groß

Influencer ist für einige schon längst zum Hauptberuf geworden. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen in sozialen Netzwerken ist lukrativ, aber nicht ohne Risiko.

Die Regeln sind noch immer nicht klar definiert und so hagelte es in diesem Jahr schon reichlich Anzeigen wegen Schleichwerbung. Aus diesem Grund ist es gar nicht so leicht, einen vertrauenswürdigen und zuverlässigen Influencer zu finden. Auf der anderen Seite wird es für Influencer immer härter, Unternehmen von sich zu überzeugen.

Versandriese Otto geht nun einen gänzlich neuen Weg und zieht sich nun seine eigenen Influencer heran. Zum Start des Programms wurden nun 100 Mitarbeiter aus den eigenen Reihen ausgewählt, die in Sachen Social Media geschult werden. Nach der Ausbildung zum Influencer werden sie auf Events geschickt, um online und offline als Markenbotschafter zu fungieren. Auf lange Sicht soll Otto so als attraktiver Arbeitgeber dargestellt werden.

So richtige Berufs-Influencer sind die Mitarbeiter jedoch nicht. Zwar übernimmt das Unternehmen die Kosten für die Ausbildung, jedoch erfolgt die Erstellung von Content unentgeltlich. Spannend ist das Projekt trotzdem für alle Beteiligten. Da so vor allem neue Mitarbeiter gewonnen werden sollen, suchen die frisch gebackenen Inhouse-Influencer ihre neuen Kollegen quasi mit aus.

Was haltet ihr von der Idee? Top oder Flop? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Effektiv sucht Verstärkung

Um Teil des E-Teams zu werden, muss man kein Influencer sein. Aber ihr solltet Bock auf Online-marketing mit allem was dazu gehört haben.

Als SEO-, SEA- oder Online-Marketing Manager erwarten euch in unseren Büros in Stuttgart und Hannover spannende Projekte und tolle Kunden. In unserem Team ist Platz für kreative neue Gesichter mit einem Fetisch für die digitale Welt. Was euch außer einem tollen Team zum Pferde stehlen noch erwartet, seht ihr auf effektiv.com/Jobs.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

Und damit sage ich Tschüß für diese Woche. ich hoffe, es hat euch gefallen. Wenn ihr mehr sehen wollt, dann abonniert doch unseren YouTube Channel oder werdet E-Team-Fans auf Facebook. Auch auf Instagram zeigen wir euch, was wir so treiben. Schaut vorbei und lasst ein kleines Moin da.

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